Bevor Sie anfangen
Liquiditäts- und Solvabilitätsanalyse erfordert eine solide Grundlage. Hier erfahren Sie, was Sie mitbringen sollten und wie Sie sich optimal vorbereiten können.
Sind Sie bereit für die Finanzanalyse?
Eine erfolgreiche Liquiditäts- und Solvabilitätsanalyse beginnt nicht mit komplexen Formeln, sondern mit der richtigen Einstellung und Vorbereitung. Nach Jahren der Beratung weiß ich: Die besten Ergebnisse erzielen diejenigen, die bereits vor dem ersten Termin wissen, worauf es ankommt.
Diese Checkliste hilft Ihnen dabei, Ihren aktuellen Stand einzuschätzen:
- Grundverständnis für Bilanzen und Gewinn-Verlust-Rechnungen
- Zugang zu mindestens drei Jahren Geschäftsdaten
- Bereitschaft, auch unangenehme Wahrheiten zu akzeptieren
- Zeit für regelmäßige Analyse und Überwachung
- Offenheit für Veränderungen in Geschäftsprozessen
Falls Sie bei einem oder mehreren Punkten noch Nachholbedarf haben – keine Sorge. Genau dafür sind wir da. Wichtig ist, dass Sie ehrlich mit sich selbst sind.
Grundwissen und Werkzeuge
Kennzahlen verstehen
Sie sollten wissen, was Liquiditätsgrade, Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad bedeuten. Falls nicht: Kein Problem. Wir erklären Ihnen alles Schritt für Schritt, aber ein Grundinteresse an Zahlen ist hilfreich.
Excel oder ähnliche Software
Die meiste Arbeit machen wir zwar für Sie, aber Sie sollten sich in Tabellenkalkulationen zurechtfinden. Keine Angst vor Formeln – die wichtigsten lernen Sie bei uns.
Branchenkenntnisse
Ihre Branche kennen Sie am besten. Diese Expertise kombiniert mit unserer Analyse-Erfahrung ergibt die besten Ergebnisse. Erzählen Sie uns von Ihren Besonderheiten und saisonalen Schwankungen.
Realistische Zeitplanung
Eine gründliche Analyse braucht Zeit. Planen Sie etwa 2-3 Stunden für die erste Bestandsaufnahme und danach monatlich 30-60 Minuten für die laufende Überwachung ein.
Ihr Weg zur optimalen Vorbereitung
Woche 1-2: Daten sammeln
Stellen Sie alle relevanten Geschäftsdaten der letzten drei Jahre zusammen. Bilanzen, GuV, Cashflow-Aufstellungen und monatliche Umsätze sind ein guter Start.
Tipp aus der Praxis: Erstellen Sie sich gleich eine Checkliste. So vergessen Sie nichts Wichtiges und sparen später Zeit.
Woche 3: Grundlagen auffrischen
Frischen Sie Ihr Grundwissen auf. Ein paar Stunden mit einem guten Fachbuch oder Online-Kurs können Wunder wirken. Sie müssen kein Experte werden, aber die Basics sollten sitzen.
Empfehlung: Konzentrieren Sie sich auf Liquidität, Rentabilität und Verschuldung – das sind die drei Säulen unserer Analyse.
Woche 4: Software einrichten
Richten Sie Ihre Arbeitsumgebung ein. Excel reicht völlig aus, aber es gibt auch spezialisierte Software. Wichtig ist, dass Sie sich damit wohlfühlen.
Vergessen Sie nicht: Die beste Software nutzt nichts, wenn Sie sie nicht regelmäßig verwenden.
Ab Woche 5: Erste Schritte
Jetzt können Sie loslegen. Mit der richtigen Vorbereitung läuft alles viel entspannter ab. Und keine Sorge – wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Der Unterschied liegt in der Vorbereitung
In meiner Beratungspraxis sehe ich immer wieder: Unternehmen, die sich gut vorbereiten, erzielen deutlich bessere Ergebnisse. Sie verstehen die Zusammenhänge schneller, können gezieltere Fragen stellen und setzen Empfehlungen konsequenter um.
Eine Kundin aus dem Mittelstand hat es mal so formuliert: "Die zwei Wochen Vorbereitung haben mir später Monate an Verwirrung erspart." Das bringt es auf den Punkt.
Nehmen Sie sich die Zeit für eine solide Vorbereitung. Ihr zukünftiges Ich wird es Ihnen danken. Und falls Sie Fragen haben oder unsicher sind – wir sind für Sie da.
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